Autofahren im Alltag – Stress trotz viel Erfahrung?

Die folgenden Informationen beleuchten für Autofahrerinnen und Autofahrer schwierige oder sogar belastende Situationen im Strassenverkehr. Unseren FahrsicherheitsCheck können Sie aber auch ohne diese Informationen machen. Er ist auch eine gute Vorbereitung auf die medizinische Kontrolluntersuchung, die ab 75 Jahren obligatorisch ist.

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Nach so vielen Jahren aktiv hinter dem Steuer haben Sie sicherlich sehr, sehr viel Routine beim Autofahren gesammelt. Und doch schleichen sich immer wieder einmal Unsicherheit und Stress in die Autofahrten. Das liegt einerseits an den immer weiter steigenden Anforderungen im heutigen Strassenverkehr. Andererseits aber auch in der Natur des Älterwerdens.

Unbekannte Strecken, Nachtfahrten, Fahren bei schlechtem Wetter, viel Verkehr, Vortritt, Ermüdung, anspruchsvolle Fahrmanöver, Rückmeldung von anderen Personen, Unfälle und Beinahe-Unfälle – dank unserem FahrsicherheitsCheck machen Sie sich schnell und einfach bewusst, welche Situationen Sie am Steuer eines Autos in Unsicherheit, Stress oder gar Angst versetzen und warum.

 

Unsicherheit oder Stress bei speziellen Fahrsituationen

Vor allem auf unbekannten Strecken kommen Unsicherheit oder Stress auf, weil man sich möglicherweise mehr auf das Finden des Wegs konzentrieren muss statt auf den Verkehr um einen herum. Treffen Sie Massnahmen, damit das nicht passiert (jemanden mitnehmen, der die Strecke kennt; Navigationsgerät benützen usw.).

Auch Nachtfahrten oder Fahrten bei schlechtem Wetter können Unsicherheit auslösen. Das kann daran liegen, dass Ihr Sehvermögen eingeschränkt ist – was man oft nicht bemerkt, weil es schleichend passiert. Falls Sie Verschlechterungen feststellen: Meiden Sie schwierige Fahrten und kontaktieren Sie eine Optikerin oder einen Augenarzt.

 

Ermüdung vermeiden und anspruchsvolle Fahrmanöver sicher meistern

Autofahren strengt an. Beispielsweise bei Fahrten in der Nacht, längeren Autofahrten, nach nicht erholsamem Schlaf oder bei bestimmten Medikamenten steigt das Risiko, in den sogenannten Sekundenschlaf zu fallen. Tagesschläfrigkeit ist als Ursache von Verkehrsunfällen häufiger als das Fahren unter Alkoholeinfluss! Setzen Sie sich nur ausgeruht ans Steuer, und am allerwichtigsten: Bei Müdigkeit bei der nächstbesten Gelegenheit anhalten und ein Nickerchen von 15–20 Minuten machen.

Haben Sie Mühe mit anspruchsvollen Fahrmanövern? Sind Sie möglicherweise nicht vertraut mit neuen Verkehrsregeln? Oder bereitet Ihnen das korrekte Befahren eines Kreisels Schwierigkeiten? Falls das zutrifft: Wenden Sie sich an einen professionellen Fahrlehrer. Dieser ist der ideale Ansprechpartner, um solche Situationen in einigen Fahrstunden oder in einem Auffrischungskurs zu üben. Auch TCS und ACS bieten solche Kurse an. Das wird Ihnen wieder mehr Sicherheit auf Ihren Fahrten geben.